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Am 18.10.2008 erreichte uns ein Anruf vom Campingplatz Anemomilos in Finikounda.
Dort war ein Kater in furchtbarem Zustand gesichtet worden. Ob wir helfen könnten?
Der rot-weiße Kater, der später Fridolin getauft werden würde, schaute in der Tat schrecklich aus (siehe Foto ). Es wurde verabredet, daß Schweizer Campinggäste, die eine andere Katze zu sich nehmen und am nächsten Tag impfen lassen wollten, Fridolin zum Tierarzt mitnehmen würden. Später erfuhren wir, dass er sich während des Sommers mehreren Einfangversuchen entzogen hatte, aber diesmal übernachtete er unter dem Auto, das ihn am nächsten Tag zum Arzt bringen würde und stieg am nächsten Morgen wie ein Gentleman in seine Transportbox. So kooperativ sollte er während seines gesamten einmonatigen Pflegeaufenthaltes bei uns sein.
Beim Arzt wurde eine Parasitenallergie diagnostiziert und entsprechend behandelt. Fridolin kam zu uns in Pflege und wurde mit Medikamenten und Salbe therapiert. Er ließ sich Behandlung und Gefangenschaft bereitwillig gefallen und wurde mit der Zeit immer schmusiger, während er zu Beginn schon mal gegen uns ausgeholt hatte …
Aber nicht nur heilte Fridolins Hals perfekt ab, es wurde auch noch ein gutes Zuhause für ihn gefunden! Katzen sind in der Regel nicht leicht zu vermitteln, einfach weil es überall von ihnen wimmelt. Am 20. November reiste Fridolin nach Deutschland und wohnt jetzt bei seinem Menschen Elke in Sachsen. Dort wird er nach Strich und Faden verwöhnt, wofür er Elke aber auch ausgiebig beschmust.
Wir danken allen, die uns geholfen haben, Fridolin zu helfen, denn alleine hätten wir es nicht schaffen können.
Verena und Andrea